Die drei und die vier sitzen wie immer nebeneinander und fragen sich wieso alle Zahlen weiblich sind. Sie sehnen sich nach den männlichen Zahlen, weil sie sich nicht fortpflanzen können. Die eins und die zwei finden diese Diskussion lächerlich, denn alle Zahlen existieren und somit müssen und können sie sich nicht vermehren. Doch auch für die null, die fünf, die sechs, die sieben, die acht und die neun ist es ein Problem, dass es in ihrem Zahlensystem keine männlichen Zahlen gibt. Und so wird die Hauptbeschäftigung aller Zahlen eine Lösung zu finden. Sie lassen ihr Hirn rattern und finden die Idee. Was ist denn typisch weiblich? Da fällt ihnen fällt auf, dass die Frauen viel sozialer sind als die Männer und viel mehr teilen.Die Null hat einen Vorschlag. Alle Primzahlen sind von nun an männlich und die anderen Zahlen, die teilbar sind, das heisst, die die teilen können, bleiben weiblich. Die drei ist am Anfang etwas erstaunt, dass sie nun ein er sein und „der drei“ heissen soll, aber auch er gewöhnt sich an die veränderte Situation, die auch Vorteile hat. Ohne komische Gefühle kann sich nun der Drei in die Vier verlieben, die er schon lange wunderschön findet. Die Vier errötet, als sie dies merkt, erwidert aber diese Gefühle gegenüber dem Drei. Auch bei den anderen Zahlen ergreifft die Liebe die Oberhand und es entstehen zahlreiche Liebesgeschichten.Nach neun Monaten bringen die vier und der drei das erste Kind zur Welt. Und nennen es A. Das A bleibt nicht lange allein, 25 weitere Kinder werden geboren und es entsteht das ganze ABC.In der heiligen Schrift der Zahlen heisst es von nun an: Zuerst gab es Zahlen und dann kamen die Kinder der Zahlen – die Buchstaben. Von da an konnten die Menschen nicht nur Rechnen lernen, sondern auch Lesen und Schreiben.
- RegieMaja Gehrig
- LandCH
- Produktionsjahr2013
- Laufzeit4 Minuten 30 Sekunden
- Sprache (Untertitel)Deutsch (keine Untertitel)

